Archäologischen Funde belegen die Besiedlung des Ortes schon in der Mitte des 12. Jahrhunderts.

1211 errichtet der Deutsche Ritterorden den Ordenssitz Castrum Mariae, das spätere Marienburg.

1280 wird innerhalb der Burgmauern die Kirche errichtet.1379 erhält Marienburg das
Wochenmarktsrecht und 1380 das Asylrecht. 1457 wird die nach den Mongolen- und Türkeneinfälle zerstörte Burg wieder aufgebaut, durch das Erdbeben 1838 zerstört und danach nicht mehr aufgebaut.

16. Oktober 1612 Schlacht bei Marienburg gegen den Szeklerfürsten Gabriel Bathory. 1526 werden 158 Hauswirte gezählt. Epidemien und Kriege hinterlassen deutliche Spuren in der Gemeinde. 1672 werden nur noch 41 Hauswirte und 13 deutsche Siedler gezählt. 1698 werden erstmalig 21 zugewanderte Wallachen erwähnt.

1791 werden 175 rumänische und 251 sächsische Familien gezählt. 66 Jahre später (1857) setzt sich die Bevölkerung aus 55% Rumänen und 45% Sachsen zusammen. Die sächsische Bevölkerung nimmt durch verschiedene Ereignisse wie Seuchen, Kriege und vor allem durch die Deportation 1945 weiter ab.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wandern immer mehr Sachsen nach Deutschland aus. Heute leben weniger als 50 Sachsen in Marienburg.

Die Entdeckung von uranhaltigem Erz nach 1944 beeinflusst die bis dahin landwirtschaftlich geprägte Gemeinde nachhaltig. Es entstehen neue Wohnsiedlungen die den architektonischen Charakter der Gemeinde stark verändern. Auch die Zusammensetzung der Bevölkerung verändert sich durch den Zuzug von Arbeitern für das Uranwerk aus allen Teilen des Landes.

seit 2008 ist der Bürgermeister von Marienburg der Ingenieur Sorin Taus.